Projekt SystemWeaver

Von Komponenten zu intelligenten Anlagen.

Ein Großprojekt, dessen endgültige Dimension derzeit noch nicht vollständig absehbar ist. Ursprünglich entstand die Idee aus dem Wunsch, eine Software zu entwickeln, die in der Lage ist, komplexe Anlagen zur Herstellung von Betonsteinen als 3D-Anwendung nach dem Baukastenprinzip zu konzipieren. Aufgrund des steigenden Interesses aus anderen Industriezweigen wurde das Konzept jedoch erweitert. Die Software wird so aufgebaut, dass Komponenten variabel und flexibel gestaltet werden können, sodass prinzipiell jede Art von Anlage sowie unterschiedliche Kombinationen einzelner Komponenten abgebildet und konfiguriert werden können – auch über die Betonindustrie hinaus.

Zur Umsetzung musste eine editierbare Logik geschaffen werden, die es den Benutzern ermöglicht, einfach Verbindungen zwischen den Komponenten herzustellen. So entstand bei uns die sogenannte Ankerlogik – ein frei definierbares Verbindungsglied zwischen Komponenten. In zahlreichen Tests zeigte sich, dass diese Verbindungen, insbesondere im Zusammenhang mit verketteten Anlagen, häufig einen direkten Bezug zum Materialfluss haben. Daraus ergab sich für uns die Erkenntnis, dass das 3D-Modell nicht das Ende der Entwicklung darstellt, sondern vielmehr deren Datenbank den Ausgangspunkt bildet.

In diesem Zusammenhang haben wir eine weitere Anwendung entwickelt, die sich auf den Materialfluss konzentriert. Dabei war es nie unser Ziel, eine einzelne, isolierte Software zu schaffen, sondern eine modulare Plattform, die es ermöglicht, Komponenten so einfach wie möglich zu definieren und diese in unterschiedlichen Anwendungen mit jeweils eigenem Fokus zu kombinieren.

Aus aktueller Sicht stellt die Umsetzung der Transformation von 3D- in 2D-Daten in Form von Datenbankeinträgen eine der komplexesten Herausforderungen dar. Im Gegensatz dazu sind komponentenbasierte Optionslisten sowie daraus resultierende Beschreibungen vergleichsweise einfach umzusetzen. Gleiches gilt für die Aufbereitung von Informationen, die als Grundlage für Datenbanken im Bereich künstlicher Intelligenz dienen können – etwa für Ersatzteile, Troubleshooting oder Support-Systeme.

Die Zielgruppe der Anwendungen sehen wir nicht nur auf Seiten der Anlagenhersteller, sondern gleichermaßen auch bei den Endanwendern. Neben den daraus resultierenden KI-Anwendungen können bereits im Vertriebsprozess gezielte Applikationen Zeit einsparen und einen bedeutenden Mehrwert für den Anwender schaffen.

Bitte beachten Sie: Die Beta-Version Flow und RenderIT kann momentan nur auf Desktop-Geräten genutzt werden!

Projekt-Name

System Weaver

Projekt-Status 

Entwicklung aktiv, Beta-Status der Apps Flow und RenderIT (Desktop)

Projekt-Typ

Software

Software-Version

Desktop Flow 0.9.11 Beta, Desktop RenderIT 0.9.11 Beta,